…umweltfreundlich!

Umweltschutz macht jeder. Das ist gut so. Gelsenkirchen macht aber noch ein bisschen mehr. Die Stadt engagiert sich besonders beim Klimaschutz und ist vorbildlich beim Energiesparen. Und das ist ausgezeichnet - nämlich mit dem European Energy Award® von der Energieagentur.NRW für die Jahre 2008 bis 2011.

Bild: UmweltfreundlichAn diesem Zertifizierungsverfahren zum schonenden Energieeinsatz beteiligen sich fast 600 Kommunen aus ganz Europa. Mit der verliehenen Urkunde haben wir es nun schriftlich: „Die Stadt Gelsenkirchen erhält die Auszeichnung für die nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der kommunalen Energiepolitik.“

Knapp 90 einzelne Punkte müssen abgearbeitet werden, um im European Energy Award erfolgreich bestehen zu können.


Zur Verbesserung des städtischen Energiemanagements unternimmt Gelsenkirchen enorme Anstrengungen, die mit dem Preis als beispielhaft ausgezeichnet wurden: sowohl Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs, als auch zur verstärkten Nutzung regenerativer Energien.

Es sind viele kleine Initiativen, die zusammen kommen: Durch die Nachrüstung der Wärmedämmung, den Einbau moderner Heizanlagen und die richtige Einstellung alter Anlagen konnte der Heizenergieverbrauch der Gebäude deutlich gesenkt werden.

Gelsenkirchen macht sich jedoch nicht nur für die Modernisierung alter Anlagen stark, sondern die Stadt wandelt auch ehemalige Industrieflächen erfolgreich in lebenwerte, neue Stadtteile um. Dass sie dabei gelungenen Umweltschutz betreibt, beweist der Sonderpreis der Jury des NRW-Bodenschutzpreises 2011. Die Gelsenkirchener Fläche Graf Bismarck wurde mit diesem Preis ausgezeichnet, der im Rahmen der „Allianz für die Fläche“ vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband Nordrhein-Westfalen (AAV) ausgelobt wurde. Insbesondere, dass der angrenzende Zechenwald erhalten blieb, lobte die Jury als besonderen "Beitrag zum Biotopschutz und zur Erholungsnutzung“. Mit dem Sonderpreis gilt "Graf Bismarck" nun offiziell als nachahmenswertes Beispiel.

Vorreiter und Vorbildfunktion übernimmt die Stadt auch in Sachen Klimaschutz. Die Solarstadt, die sich mit der „ersten Solarsiedlung des Ruhrgebiets“ und der „größten Photovoltaik-Wohnsiedlung Deutschlands“ schmücken kann, baut nun auch die erste Klimaschutzsiedlung des Landes. 40 Prozent des städtischen Energiebedarfs wird bereits durch Ökostrom gedeckt.

Viele machen mit beim Klimaschutz in Gelsenkirchen - darunter auch Private. Und das mit großem Erfolg: So wird die Siedlung der THS Wohnen in Schaffrath mit dem Deutschen Solarpreis 2011 ausgezeichnet. Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. verleiht den Deutschen Solarpreis jedes Jahr in acht Kategorien. In der Kategorie "Solares Bauen und Stadtentwicklung" hat in diesem Jahr die Siedlung in Schaffrath die Jury überzeugt. Eurosolar begründet die Preisvergabe vor allem mit der vorbildlichen "Sanierung der Wohnungen in der Solarsiedlung und dem Elektromobilitätsprojekt", so THS-Sprecherin Dr. Marie Mense.

Die Stadt Gelsenkirchen ruht sich auf den bereits erzielten Erfolgen jedoch nicht aus. Im Gegenteil: Der Anteil an Solarenergie soll weiter ausgebaut werden, auch auf privaten Häusern. Die Stadt unterstützt die Gewinnung von Strom oder Wärme auf dem eigenen Hausdach mit dem interaktiven Solardachkataster - und war damit bundesweit eine der ersten Kommunen und Modell für viele andere.  Hauseigentümer bekommen darin einen ersten Hinweis darauf, ob das eigene Gebäudedach für die solare Energieerzeugung geeignet ist. Ergänzt wird das Solardachkataster Gelsenkirchen durch die Beratungsinitiative „solar GEdacht“, die gemeinsam von Stadt und Gelsenkirchener Unternehmen ins Leben gerufen wurde. In Gelsenkirchen ansässige Hersteller von Solaranlagen, Handwerker, Planungsbüros und Banken beraten Hauseigentümer bei der Umsetzung.

Von Energie versteht Gelsenkirchen seit jeher etwas. Energie hat hier Tradition - und gleichzeitig eine große Zukunft. Die Solarstadt Gelsenkirchen hat deshalb längst den Beinamen „Stadt der Zukunftsenergien“. Ausgezeichnet - nicht nur für den Klimaschutz!

Mehr Informationen zum umweltfreundlichen Gelsenkirchen gibt’s hier

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