Ausstellung

21.03. - 25.04.2010
„Mirjams Paukenschlag“
Die Erfolgsgeschichte der Feministischen Theologie

Am Anfang war eine Bewegung von Frauen. Sie protestierten dagegen, dass Frauen in der Kirche nicht die gleichen Rechte hatten, dass sie vom Amt ausgeschlossen wurden, dass die Theologie Frauen ausgrenzte und in den Gottesdiensten nur von Brüdern gesprochen wurde. Inspiriert wurden sie von Mirjam, der Prophetin, die mit Pauken und Tanz und vielen anderen Frauen den Gott der Befreiung feierte. Und von den übrigen Frauenbewegungen in der Gesellschaft, denn diese hatten auch die Kirchenfrauen in Bewegung gebracht. Die Protestbewegung wurde eine Erfolgsgeschichte. Feministische Theologie hat die Kirche verändert. — Die Ausstellung erinnert an Frauen, die die Bewegung vor allem seit den 1970er Jahren mitgetragen haben, erklärt wichtige Stationen der Feministischen Theologie, informiert über die vielen Veränderungen und Bereicherungen, die diese im Pfarramt, in der Sprache im Gottesdienst, in der Forschung und vielem mehr angestoßen hat - hin zu einer Kirche für alle Geschlechter.

Impressionen zur Ausstellung finden Sie hier.

Eröffnung, 19.03.2010, 19:00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung mit einem Grußwort von Superintendent Rüdiger Höcker. Theologinnen verschiedener Generationen berichten im Gespräch mit Pfarrerin Antje Röckemann (Gender-Referat) über ihre Erfahrungen.

Impressionen zur Eröffnung:
Antje Röckemann (Gender-Referat im ev. Kirchenkreis) heißt die Gäste herzlich Willkommen. Sie hat die Ausstellung mit Hilfe von Andrea Blome und Claudia Lüke (u.a.) erstellt. (Foto: Eileen Ossig) Die Tanzpädagogin Gabriela Jüttner lieferte den `Paukenschlag´ zur Eröffnung (Foto: Eileen Ossig) Das Grußwort sprach Superintendent Rüdiger Höcker. (Foto: Eileen Ossig) 
Die Talkrunde zur Feministischen Theologie. Nähere Infos in der Bildunterschrift. (Foto: Eileen Ossig)
Bildunterschrift:
Zum Abschluss wurde eine Talkrunde mit Feministischen Theologinnen geführt, um einen Einblick in deren Arbeit und Erfahrung mit dem Thema zu bekommen. Die Beteiligten v.l.n.r.: Andrea Blome (Theologin und Journalistin aus Münster), Pfarrerin i.R. Leony Renk und Pfarrerin i.R. Margarete Pauschert (beide leiten gemeinsam ein Tagungshaus in Laase/Wendland), Pfarrerin Antje Röckemann (Gender-Referat im ev. Kirchenkreis), Vanessa Görtz (Diplom-Theologin, Jahrgang 1983, Münster) und Jeane Otto-Bairaktaris (Presbyterin in Wattenscheid-Höntrop, Absolventin des Fernstudiums Feministische Theologie).

Konzeption, Recherche, Text: Antje Röckemann (Gender-Referat des Ev. Kirchenkreises) unter Mitarbeit von Andrea Blome
Künstlerische Gestaltung: Claudia Lüke, Gelsenkirchen
Öffnungszeiten: so - fr 11:00 - 18:00 Uhr, feiertags geschlossen
Eintritt frei
Info: (0209) 169 - 9105
Veranstalter: Gender-Referat des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid in Kooperation mit dem Kulturraum „die flora

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung:

Vortrag

Do, 25.03.2010, 19:00 Uhr
„Viel erreicht - und noch viel vor!“
Feministische Theologie aus einer römisch-katholischen Perspektive
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Vortrag

(Die Veranstaltung fällt Krankheitsbedingt aus!)
Do, 15.04.2010, 19:00 Uhr

"Wofür ist das gut?"
Ein Mann und eine Frau im Gespräch über Feministische Theologie
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Gottesdienst

So, 18.04.2010, 11:00 Uhr (Anderer Ort!)
Eva, Adam und der Apfel
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Vortrag

Do, 22. 04.2010, 19:00 Uhr
„Frauen (hinter)fragen“
1431 Jahre kritische Befragung von Koran und islamischer Tradition
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Programm März 2010
Programm April 2010

Redaktion: